Grenzenloses Europäisches Ticket

Wie ist das mit der Fahrkarte oder dem Ticket, wenn wir alle von 5G sprechen und es fordern?

 

Es ist doch ärgerlich, wenn man mit dem ÖPNV fahren möchte und hat kein Ticket. Da gibt es das Internet, kann man dort eines kaufen? Ja, aber hab ich dann alles? Wie weit geht das Ticket denn.

Man stelle sich nur mal einige Fragen,

wo bekomme ich mein Ticket her,

gibt es Grenzen der Verkehrsunternehmen, die ihre eigenen Tickets verkaufen,

gibt es Angebote, 

klappt es Europaweit über alle Grenzen hinweg,

über alle Verkehrsunternehmen,

über alle erforderlichen Verkehrsmittel,

mit den Anschlüssen,

wo ist meine Anschlusshaltstelle?

Klar, für den der schon immer mit dem ÖPNV fährt, kein Problem, er findet alles und kann sich schnell neu informieren. Aber alle anderen?

In welcher Zeit leben wir heute, wie ist der Standard in der Logistik, bei Autoherstellern usw. läuft da nicht alles automatisch?

 

Nur bei der guten alten Fahrkarte bleiben wir stehen, aber da geht doch etwas:

Die Egoismen und die Macht der einzelnen Verkehrsunternehmer bleibt ein Problem für die Lösung.

Eine Hilfe für mehr ÖPNV Nutzung und mehr Kundenfreundlichkeit, der Umwelt zu Liebe ist aber auf dem Weg.

 



Hier ein Fachkonzept das schon teilweise im Betrieb ist.


Grenzenloses Europäisches Ticket

 

Das Individuelle grenzenlose digitale Ticket, kundenfreundlich, einfach, Services orientiert, barrierefrei.

 

Der Mensch ist Kunde und steht im Vordergrund,

die Verkehrsmittel und deren Anbieter sind die Dienstleister und Serviceanbieter.

Egoist und König sind die Kunden, nicht die Anbieter von Verkehrsmitteln oder die Länder

 

Inhaltsverzeichnis

1.      Zielbeschreibung: 2

1.1 Die Geplante Fahrt 2

1.2 Sporadische Fahrt, also einfach losfahren ohne Ziel Eingabe. 2

2.      Anforderungen an das Ticket 2

3.      Hierarchie des Systems. 3

4.      Technische Funktionen. 3

5.      Nutzung als Ticket 3

6.      Übersicht, Kontrolle, Datensicherheit: 4

7.      Zahlungen der Fahrten. 4

8.      Abnahme des Systems. 4

9.      Folgendes ist nicht mehr erforderlich, bzw. nicht mehr möglich. 4

10.        Neue Funktionen und Möglichkeiten für die Anbieter 5

11.        Kundenbindung, Kundenvorteile. 5

12.        Ersteller, aufgestellt: 5

 

1.    Zielbeschreibung:

 

Das Grenzenlose europäische individuelle Ticket dient den Kunden den Öffentlichen Personenverkehr mehr und einfacher zu nutzen. Dabei steht der Mensch im Vordergrund und die Verkehrsunternehmen sind die Dienstleister und stellen den Service bereit.

 

Allen Kunden soll ermöglicht werden sich komplett unabhängig von Verkehrsunternehmen Europaweit mit öffentlichen Verkehrsmitteln frei zu bewegen. Dabei werden die vorhandenen Elektronischen Geräte wie z.B. Handys, Uhren und ähnliches als Ticket genutzt. Nach einer einfachen kurzen Einrichtung mit den persönlichen Daten, ist der Kunde aktiv im System. Dabei kann eine Fahrt sofort sporadisch beginnen, oder kurzfristig geplant werden, wie beim PKW-Navi mit Sprachsteuerung.

Jeder Mensch hat das Recht auf Nutzung des Systems und die entsprechenden sozialgerechten Lösungen werden bereitgestellt.

 

1.1 Die Geplante Fahrt

 

a.      Auf dem Handy wird das Ziel eingegeben bzw. gesagt. Der Start ist der Standort. Es werden nun mehrere Routen vorgeschlagen, eine wird vom Kunden ausgewählt. Jetzt werden auf der gewählten Strecke alle Verkehrsmittel reserviert, aufgeführt sowie überwacht für die entsprechende Zeit. Während der Fahrt wird der Kunde entsprechend einem Navigationssystem zum Ziel geführt incl. der genauen Angabe der Haltesteige, Parkplätze usw. des jeweiligen Verkehrsmittels. Dabei werden die genutzten Verkehrsmittel gespeichert für die Abrechnung,

b.      Die Art oder der Grund der Fahrt ist nicht entscheidend, kann aber eingetragen werden. Es können die tägliche Fahrt zur Arbeit oder Schule sein, sowie Sightseeing-Touren, Einkaufsfahrten, Dienstfahrten oder Fahrten zu Hobbys usw.

 

1.2 Sporadische Fahrt, also einfach losfahren ohne Ziel Eingabe

 

a.      Der Kunde geht zum nächsten Verkehrsmittel, steigt ein bzw. schließt es auf, bei Fahrrädern, Fahrzeugen usw.,

b.      Jedes genutzte Verkehrsmittel wird entsprechend registriert. Das Fahrtende ist, wenn kein Fahrzeug mehr genutzt wird,

c.      Das System ist grundsätzlich auf Stand-by, ähnlich der Corona-APP.

 

 

2.    Anforderungen an das Ticket

 

a.      Auftraggeber des Europäischen Handy-Tickets ist die EU,

b.      Die neue Fahrkarte ist eine APP auf dem Handy oder ähnlichen Geräten wie Uhren usw. und gilt europaweit,

c.      Die APP ist komplett barrierefrei mit Sprachsteuerung und Ohrhörer,

d.      Die APP kann mind. nnn verschiedene Sprachen, und mind. 12 Schriften, unter persönliche Einstellungen eingerichtet wird,

e.      Ein detailliertes Navi ist integriert und stellt genau die Fahrzeuge und die Einstiege dar, auch für Sehbehinderte, z.B. Gleisnummern bei Bahnhöfen, Haltesteige bei Busbahnhöfen, Parkplätze von Sharingfahrzeugen,

f.       Alle Handys ab ca. 2015 können genutzt werden,

g.      Im Betrieb ist keine Bedienung erforderlich beim Ein- und Aussteigen, es erfolgt eine automatische Erkennung bei der Nutzung des Verkehrsmittels, das Handy bleibt in der Tasche,

h.      Die Installation, Download und alle Updates sind für den Kunden kostenlos, der erforderliche Speicherplatz darf nicht zum Neukauf eins Handys führen,

i.       Die APP kann neue Länder integrieren unter Einbehaltung der vorhandenen technischen Regeln und Standards auch außerhalb der EU,

j.       Alle Verkehrsmittelanbieter schließen sich diesem Zentral-System an und liefern alle entsprechenden Daten, dafür bezahlt das Zentral-System die erbrachten Leistungen entsprechend dem Dienstleistungsvertrag.

k.      Das System ist immer Standby,

 

 

3.    Hierarchie des Systems

 

a.      Es gibt ein zentrales System, dass alle persönlichen Kundendaten speichert innerhalb der Aufsicht der EU.

b.      Die untergeordneten Systeme der Verkehrsmittelanbieter erhalten anonymisierte Kundendaten, um die Funktionsfähigkeit zu gewährleisten,

c.      Das zentrale System verwaltet alle Rechnungen und Zahlungen der Kunden und bezahlt alle Verkehrsmittelabbieter entsprecht den übermittelten anonymisierten Kundennutzungsdaten.

d.      Gutschriften der Verkehrsmittelanbieter werden über das zentrale System an die entsprechenden Kunden weitergeleitet.

 

 

4.    Technische Funktionen

 

a.      Die APP funktioniert auch bei ausgeschaltetem Handy, oder leerer Batterie,

b.      Die APP ist einfach zu bedienen bei der Einrichtung mit persönlichen Daten, die sich nicht oder nur selten verändern,

c.      Die APP ist einfach zu bedienen bei der Zieleingabe auch mit Spracheingabe,

d.      Die APP bietet verschiedene Fahrwege zum Ziel an, mit Gesamtfahrpreisen, -zeiten und allen Fahrzeugen und Anzahl der Umstiege unabhängig vom Anbieter, der Kunde wählt einen Fahrweg aus, dann werden alle Verkehrsmittel bereitgestellt, reserviert und laufend überwacht, Probleme werden aktuell mitgeteilt, Alarmfunktion / Achtung Funktion, bei Störungen,

e.      Die APP kann leicht und schnell angepasst werden bei der Mitnahme von Fahrrad, Kinderwagen, Einkauf usw., um entsprechende Verkehrsmittel anzubieten,

f.       Die APP kann einfach Gruppenfahrten organisieren, dabei erhalten alle Gruppen-Handys, gleiche Informationen incl. der Standorte der Gruppenteilnehmer im NAVI, z.B. Familien Gruppe,

g.      Die APP beinhaltet eine Führung der Navigation in Sprache und Bild und werden in der eigenen und der Landessprache, Landesschrift z.B. Griechenland angezeigt.

 

 

5.    Nutzung als Ticket

 

a.      Die APP kann ab ca. 4 Jahren genutzt werden, gesetzliche*r Vertreter*in entscheidet,

b.      Die APP gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Europa incl. aller on Demand Fahrzeuge und alle Sharing Fahrzeuge, Fahrräder, Roller, usw. (Jeder Anbieter kann teilnehmen und kann in die APP integriert werden, auch Wasser- oder Luftfahrzeuge),

c.      Die APP kann neue Anbieter von Verkehrsmitteln einfach integrieren und aufnehmen innerhalb der Standards,

d.      Die APP kann Innovationen integrieren, dazu sind Abstimmungen einzuholen, eine Ablehnung muss besonders begründet werden, Verbesserungen für den Kunden sind zu priorisieren,

e.      Start und Ende der einzelnen Kundenfahrten werden an den Fahrzeugen ermittelt, incl. „Alarmfunktion“ bei Fehlnutzung (ohne Ticket Fahrt),

f.       Die Navigation ist übersichtlich, barrierefrei und einheitlich für alle Handysysteme.

 

 

6.    Übersicht, Kontrolle, Datensicherheit:

 

a.      Alle gespeicherten Daten sind einfach und übersichtlich vom Eigentümer zu prüfen,

b.      Der Kunde darf seine Daten ca. nn Wochen nach der Bezahlung selbst löschen auf allen Systemen, (gehört zu den Standardeinstellungen),

c.      Der Kunde darf seine Daten auf seinem privaten Rechner speichern (gehört zu den Standardeinstellungen, diese Daten sind nicht veränderbar zu speichern),

d.      Datenschutzregeln der EU werden eingehalten incl. den Stand der Technik,

e.      Es werden nur die unbedingt nötigen Daten gespeichert,

f.       Alle Anbieter erhalten nur anonymisierte Daten der Kunden,

g.      Es dürfen prüfbar nur Rechner mit Standort innerhalb der EU genutzt werden, das gilt auch für Teilnehmer aus nicht EU-Ländern.

 

 

7.    Zahlungen der Fahrten

 

a.      Die aufgezeichneten Nutzungen mit dem Handy-Ticket werden übersichtlich und barrierefrei z.B. per E-Mail an den Vertragspartner*in gesendet und innerhalb von

ca. n Tagen abgebucht,

b.      Minderjährige Kunden werden über den gesetzlichen Vertreter vertreten, hier sind besondere Datenschutzmaßnahmen einzuplanen, Kontrollfunktionen des gesetzlichen Vertreters sind entsprechen den Gesetzlichen Vorgaben der EU zu realisieren und ggf. einzuschränken, das gilt auch für nicht EU-Länder,

c.      Die Fahrtkosten sind für alle gleich, Besonderheiten und Rabatte werden separat gutgeschrieben vom jeweiligen genutzten Verkehrsunternehmen. Die Gutschriften erfolgen über das Zentralsystem, die Verkehrsunternehmen erhalten nur anonymisierte Kundendaten, aus denen sich Daten für Rabatte ermitteln lassen.

 

 

8.    Abnahme des Systems

 

a.      Die Abnahme erfolgt mit mind. 2.000 sehr unterschiedlichen Personen aus allen Teilen der EU, zusätzlich 500 Personen testen in einem anderen Land, dabei sind Menschen mit Einschränkungen zu mind. 20 % zu beteiligen. Zusätzlich sind mind. 1.000 Personen aus nicht europäischen Ländern mit weniger als 30 Mill. Einwohnern einzubeziehen, vor allem Menschen, die keine EU-Sprache sprechen.

 

 

9.    Folgendes ist nicht mehr erforderlich, bzw. nicht mehr möglich

 

9.1 Nicht mehr erforderlich sind:

a.      Kundenzentren,

b.      Fahrkartenautomaten,

c.      Fahrkartenschalter,

d.      Fahrkartenkontrollen,

e.      Kundenzählungen, Auslastungszählungen.

 

9.2 nicht mehr möglich sind:

a.      Unbezahlte Fahrten mit Verkehrsmitteln.

 

 

10.  Neue Funktionen und Möglichkeiten für die Anbieter

 

a.      Bereitstellung von zeitgerecht angeforderten Verkehrsmitteln verbessern,

b.      Anpassung der Abfahrtszeiten an den Bedarf,

c.      Schienenersatzverkehr weiß, wie der Anschluss ist, und gewährlistet den Anschluss,

d.      Anschlüsse werden überwacht und dem Kunden bereitgestellt,

e.      Alternativen werden schnell berechnet und dem Kunden bereitgestellt,

f.       Abgestimmte Bereitstellung der Ressourcen für den Kunden, keine doppelten Angebote,

g.      Leerfahrten werden reduziert,

h.      On Demand Fahrten können ausgebaut werden,

i.       Anpassen der Fahrzeuggrößen an den Bedarf, auch kurzfristig.

j.       Anpassen der Linienführungen an die Bedarfe

 

 

11.  Kundenbindung, Kundenvorteile

 

a.      Es ist nun einfach für den Kunden Verkehrsmittel zu nutzen ohne Kenntnis der Systeme und Anbieter, (also auch für Autofahrer),

b.      Ohne Aufwand und wirklich einfach können Verkehrsmittel vom Kunden genutzt und entsprechend der realen Nutzung abgerechnet werden, also Meter genau, ohne Pauschalen,

c.      Anbieter können Angebote nach den Bedarfen kurzfristig anpassen, z.B. on Demand,

d.      Perfekte Sicht auf die Bedarfe der Kunden im System,

e.      Nicht benötigte Verkehrsmittel werden festgestellt und können entsprechend angepasst werden.

 

 

12.  Ersteller, aufgestellt:

 

Aufgestellt 20.10.2021:

Dipl. Ing. Jürgen Mülders

E-Mail: initiative-siv@t-online.de